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Vokale Improvisation in der Sekundarstufe I

am Beispiel von Gerhard Rühms "die winterreise dahinterweise"

 Martin Eibach / Stefanie Anzenhofer

Einführung
Zum Begriff Improvisation
Das musikalische Material
Ziele von Improvisation in der Musikpädagogik
Die Rolle des Musiklehrers
Überlegungen zur Sprachimprovisation
Anregungen aus der Literaturgeschichte
Kreative Umsetzung am Beispiel „der geile bann" von Gerhard Rühm
Möglichkeiten zur Umsetzung im Musikunterricht
Literaturverzeichnis
Gesamtbeitrag

Einführung

Bereits im 18. Jahrhundert wies Jean-Jacques Rousseau mit seinem Erziehungsroman "Emile" auf die zentrale Bedeutung der Eigentätigkeit als einer elementaren Grundlage für die Persönlichkeitsentwicklung des jungen Menschen hin. Diese Erkenntnis blieb sowohl in der allgemeinen Pädagogik als auch in der Musikerziehung lange unbeachtet. Erst in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts kam "die produktive Selbsttätigkeit und das Schöpferische als Grundsatz der Musikerziehung"[1] durch die Reformpädagogen wieder stärker ins Bewusstsein. Seither ist die musikalische Improvisation ein wichtiger Bestandteil der musikalischen Erziehung, was Auswirkungen sowohl auf deren Inhalte und Ziele als auch auf Arbeitsformen und -mittel hat.[2]


[1] Kramer,  Wilhelm (1997): Musik erfinden. In: Helms, Siegmund/Schneider, Reinhold/Weber (Hg.) (1997): Handbuch des Musikunterrichts – Sekundarstufe I, Kassel (Bosse), S. 335.

[2] ebd.

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