Was sollten Kinder können?

Musikalische Grundkompetenz und Qualitätsentwicklung im Musikunterricht

 Johannes Bähr
 Musik & Bildung 3/2001
 

Abstract
Die Entwicklung musikalischer Kompetenz im Alltag
Musikalische Begabung als musikalische Grundkompetenz
Musikunterricht und musikalische Grundkompetenz
Musikalische Grundkompetenz als Summe einiger basaler musikalischer Fähigkeiten
Gesamtbeitrag

Abstract

Dieser Beitrag ist ein Versuch zu einer funktional gebundenen Klärung und Eingrenzung des Doppelbegriffs „Musikalische Gundkompetenz“ – in pädagogischer Absicht und Hinsicht: „Musikalische Grundkompetenz“ soll in musikdidaktischem Zusammenhang für eine Intensivierung, Effektivierung und Nachhaltigkeit, kurz, für eine Qualitätsentwicklung von Musikunterricht nutzbar gemacht werden. Es ist deshalb konsequent, dass jenseits der Beschreibung von menschlichen Grundkompetenzen im Hören, Singen und Bewegen oder von weiteren wissenschaftlichen Definitionsversuchen einige wesentliche und konkrete Merkmale einer musikalischen Grundkompetenz benannt werden, die im Musikunterricht vor allem der allgemein bildenden Schulen verstärkt eine Rolle spielen sollten.

Es ist offenbar an der Zeit, nicht nur positive Transfereffekte eines erweiterten Musikunterrichts presse-, öffentlichkeits- und hoffentlich auch politisch wirksam herauszustellen,[1] sondern es geht ganz besonders darum, die Diskussion um die Qualität des Musikunterrichts zu führen, mit dem Ziel, das Musiklernen für alle Kinder erfolgreicher zu machen und ihre musikalischen Fähigkeiten breit zu entwickeln.

[1] Hans G. Bastian: Kinder optimal fördern – mit Musik, Mainz 2001. Siehe auch als ein Beispiel aus den elektronischen Medien die Fernsehsendung "Das klingende Klassenzimmer" aus der bildungspolitischen Reihe „Ästhetische Erziehung“ des Bayerischen Rundfunks im September 2000.

 

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