Man lernt nur durch Praxis
Hans Bäßler
Musik & Bildung 6/2001
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Abstract Wenn man Studierende fragt, welche Funktion eigentlich ihre Ausbildung in den Musikhochschulen habe, dann antworten sie im Regelfall: „Weil ich Musiklehrer werden will, weil ich Kindern gern Musik vermitteln möchte, weil ich gern Geigenunterricht gebe, weil ich selbst einen so schlechten Musikunterricht hatte.“ Selten nur verweisen sie darauf, dass sie Musik studieren wollen. Irgendwie ist ihnen diese Vorstellung abhanden gekommen, nicht bewusst, sondern nur unterschwellig vorhanden, weil sie davon ausgehen, dass der Fragende hören möchte, wie es um den pädagogischen Eros bestellt sei. Anscheinend gibt es im Bewusstsein vieler die Vorstellung einer Dichotomie von praktischem Musizieren und pädagogischer Vermittlung. Als stimme der Grundsatz „Üben macht dumm“, werden Thesen vermittelt, die darauf hinauslaufen, die künstle rischen Ansprüche eines Studiums seien geradezu der Feind der Vermittlung von Musik. weiter | |||||||||||||||||||||||||||||||

